Wer sich für eine Wanderung zur Werraquelle interessiert, wird eventuell etwas verunsichert feststellen, dass es zwei Quellen im Thüringer Wald gibt, die sich als „wahrer“ Ursprung der Werra verstehen. Glaubt man diversen digitalen Quellen besteht der Streit zwischen der „vorderen“ Quelle bei Fehrenbach und der „hinteren“ Quelle bei Siegmundsburg bereits seit dem Jahr 1648.

Historische Genauigkeit hin oder her – uns überzeugte die „vordere“ Quelle vor allem dadurch, dass sie am Fuße der seit Pfingsten 2019 wiedereröffneten schicken Werraquell-Hütte liegt. Und genau hier wollten wir unsere Mittagspause verbringen. Die Rundwanderung fällt mit einer Länge von ca. 5,8 Kilometern zugegebenermaßen etwas mickrig aus, dafür ist sie aber sehr gut für das Mitführen von Kinderwagen geeignet. Die Wanderung lässt sich außerdem auch erweitern.

Los geht’s ab dem Wanderparkplatz Rennsteighaus in Masserberg. Fahrtzeit ab dem Hotel: ca. 28 Minuten. Hier kann man für 5 € ein Tagesticket lösen und direkt auf dem Rennsteig losmarschieren. Man kommt zunächst am Hotel Oberland vorbei und biegt dann links in den Planieweg am Sportstadion ein. Der Weg lässt sich sehr angenehm laufen und bereits nach kurzer Zeit erreicht man die Heidehütte am Dreiherrenstein. Dieser Stein bezeichnete die Grenze zwischen dem Herzogtum Sachsen-Meiningen, dem Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt sowie dem Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen.

Wie bereits zu Beginn erwähnt, liegt unser Fokus auf der Werraquelle und dem angrenzenden Wirtshaus. Daher lassen wir alle Steine und Grenzen links liegen und biegen an der Heidehütte schräg rechts ab. Nun erwarten uns schmale, verwunschene Pfade, die wir auch mit Kinderwagen gut bewältigen können.

Gespannt treffen wir in der Werraquell-Hütte ein. Wie werden freundlich bedient, das Essen schmeckt sehr gut und der Chef kredenzt uns noch einen leckeren Himbeer-Geist. Frisch gestärkt geht es dann weiter zur Rennsteigwarte mit Ausblick auf den Thüringer Wald. Der Aufstieg lohnt sich halbwegs. Die Plattform ist mit Glas geschlossen. Da die Fenster bei unserem Besuch nicht übermäßig streifenfrei waren, hatten wir bei hoher Sonneneinstrahlung eine etwas schleierhafte Aussicht. Aber ja, der Aufstieg war sportlich und der Ausblick trotz Streifen beeindruckend.

Nach kurzer Zeit treffen wir wieder auf dem Wanderparkplatz Rennsteighaus ein. Unser Fazit: Die kurze und leichte Tour eignet sich hervorragend als entspannter Waldspaziergang mit Einkehrmöglichkeit.

Viel Spaß beim Nachmachen wünschen euch Jasmin & Sebastian + Makler Mike, Nici und der kleine Rick aus Dresden.

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