Unsere erste Tour ins Vessertal vor knapp zwei Wochen war leider nicht von allzu großem Erfolg gekrönt. Wir hatten eine eher unwegsame Strecke gewählt, die man nicht wirklich weiterempfehlen konnte. Also haben wir eine zweite Tour geplant und siehe da: die neue Rundwander-Route ist wirklich ganz großes Natur-Kino!

Alles was das Wanderer-Herz begehrt

Der große Vessertal-Rundweg mit 22 Kilometern Länge war uns zu umfangreich. Deswegen haben wir uns eine verkürzte Strecke mit ca. 12,3 Kilometern ausgesucht. Und hier wird dem staunenden Hobby-Wanderer so ziemlich alles geboten: Von beeindruckenden Fernblicken hinzu romantischen Pferdekoppeln, saftigen Wiesen, urwüchsigem Wald, plätschernden Quellen und Teichen, aussichtsreichen Türmen und mehreren rustikalen Einkehrmöglichkeiten. Die Route inklusive Höhenprofil steht hier zum Download bereit.

Grün wohin das Auge reicht

Wir starten wie gewohnt ab dem Hotel und fahren in das ca. 19 Kilometer entfernte Örtchen Vesser. Mit dem Auto ist man ungefähr 20 Minuten unterwegs und am Zielort stehen sogar kostenfreie Parkplätze an der Bergkirche bereit. Ab hier folgen wir der Breitenbacher Straße bergauf, welche nach ein paar hundert Metern in die Schmiedefelder Straße übergeht. Dann halten wir uns zweimal links und biegen in den Wald ab Richtung „Waldgasthof Schwarze Crux“. Nun orientieren wir uns immer an der Wandermarkierung „grüner Punkt“. An jeder Ecke steht ein Wegweiser. Man kann sich eigentlich nicht verlaufen und mit unserer Route im Gepäck sowieso schon mal gar nicht.

Glänzende Momente

Ein ganz besonderes Fleckchen sind die „Zehn Teiche“ mit ihrer ursprünglich erhaltenen Forellenzucht. Die Fische glänzen herrlich im Sonnenlicht und die Wasserzuläufe befördern das frische klare Wasser durch die terrassenartig angelegten Teiche plätschernd nach unten. Der Ort strahlt so viel Ruhe und Frieden aus, wie man es in unserem hektischen Alltag wirklich selten erlebt.

Ausblicke garantiert

Weiter geht‘s zur Vesserquelle, zum Salzbergblick mit Fernblick über die grünen Thüringer Wälder und weiter hoch zur Wegscheide. Achtung: Hier schnurstracks geradeaus halten! Bald erreichen wir den höchsten Punkt unserer Wanderung mit 876 Metern ü. NN.

Das leibliche Wohl

Zum Abschluss lassen wir nochmal den Blick über Vesser, Schmiedefeld und Frauenwald schweifen bevor es wieder abwärts geht. Im Berggasthof Stutenhaus machen wir Rast und lassen unsere Eindrücke nochmal Revue passieren. Außerdem genießen wir das romantische Abend-Panorama auf der Terrasse.

Unser Fazit

Wir fanden die Route wirklich sensationell und können sie uneingeschränkt weiterempfehlen. Ein paar kurze Wegstrecken waren zwar etwas steil, alles in allem sollte die Route aber für alle Altersklassen wanderbar sein.

Viel Spaß beim Nachmachen wünschen euch Jasmin & Sebastian, Stephanie & Bastian aus Stuttgart sowie Stephanie & Sebastian aus Dresden. Etwas Verwirrung muss auch sein.

Impressionen

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